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Los geht's

wwoofing

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Work and Travel, das gibt es nicht nur in Australien, sondern auch in Hessen. Essen und Unterkunft sind kostenlos, dafür hilft man auf einem Bauernhof mit. Das Ganze heißt Wwoofing (World Wide Opportunities on Organic Farms).

Klingt doch nach einer guten Urlaubsoption für Menschen mit kleinem Budget wie Schüler und Studierende.

Wir haben den Selbstversuch gemacht: 24 Stunden auf dem Islandpferdegestüt Spatzenhof im Spessart.

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Ankunft auf dem Spatzenhof in Sinntal

Walter Höret führt seinen Hof ganz alleine. Hilfe bekommt er nur von Wwoofern, die fast das ganze Jahr über zu ihm kommen.

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Walter Höret lebt als Selbstversorger. Er baut so viel Obst, Gemüse und Getreide an, wie er braucht. Auch Strom und Wasser kommen über eigene Solarzellen und die hofeigene Quelle. Dazu hält er gut zwei Dutzend Puten, einige Rinder, Ziegen, Hühner und rund 30 Islandpferde. Diese züchtet er und verkauft den Nachwuchs.

Klar: Es handelt sich um keinen konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb, wo es etwa Massentierhaltung gibt oder riesige Felder, die mit ebenso riesigen Maschinen bestellt werden. Wwoofing ist meistens die romantischere Version von Landwirtschaft.

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Hofbesitzer Walter Höret

Seine Erfahrungen mit Wwoofing

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10.45 Uhr: Hofrundgang

Vor der Arbeit bekommen wir eine kleine Tour

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Unser erstes Einsatzfeld: der Garten. Rund sechs Stunden am Tag sollen Wwoofer bei Walter Höret arbeiten. Für Bauernhof-Verhältnisse zwar wenig, aber fürs Urlaubsfeeling schon recht viel ...

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Mittagspause. Auf den Tisch kommt fast nur Selbstproduziertes wie Pute, Gemüse aus dem Garten, Ziegenmilch und frische Beeren zum Nachtisch.

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Nach der Mittagspause schwelgen wir kurz in unserem Bibi-und-Tina-Traum, werden aber schnell rausgerissen: Oh stimmt, auch Ponys machen Mist. Die Früchte dieser Erkenntnis dürfen wir jetzt einsammeln.

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Das Stall-Ausmisten dauert gut zwei Stunden.

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Freizeit! Und Urlaub auf dem Spatzenhof bedeutet im besten Fall: Ausreiten. Sattelfeste Wwoofer dürfen regelmäßig raus mit den Pferden.

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Die letzte Amtshandlung auf dem Hof: Alle Tiere in die Ställe bringen, damit sie nachts geschützt sind. Die Hühner gehen freiwillig zuerst in Schlafposition.

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Morgenroutine

Aufstehen kann man auf dem Spatzenhof zu einer ziemlich humanen Zeit. Morgens wird zuerst die Ziege gemolken, dann werden die Koppeln kontrolliert und die Tiere gefüttert. Im Hühnerstall gab's über Nacht einige Neuzugänge ...

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Auf dem Rückweg ziehen wir unser Fazit:

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