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Los geht's

Der erste Wahlkampf - Unterwegs mit jungen Kommunalpolitikern

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Sie investieren viel Zeit, machen Straßenwahlkampf, besuchen Veranstaltungen. Insgesamt 51.000 Menschen bewerben sich bei den Kommunalwahlen am 6. März in Hessen um ein Mandat. Was bewegt diese Menschen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren?

hessenschau.de hat zwei Jungpolitiker bei ihrem ersten Wahlkampf begleitet.

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Joachim Fieß will ins Stadtparlament in Kronberg. Er tritt für die CDU an und möchte sich für Kultur, Soziales und Vereine engagieren.

Mirjam Fuhrmann kandidiert in Bad Vilbel auf der Liste der SPD für den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung. Ihr Schwerpunkt: Familienpolitik.

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Für mehr Familienfreundlichkeit will Mirjam Fuhrmann in die Politik gehen. Dafür kandidiert sie sogar auf einer Liste, die sie selbst traditionell nicht wählt. Auf der Suche nach einer Partei, die Familienpolitik nicht nur propagiert, sondern lebt, landete sie bei der SPD. Sie tritt parteilos auf Listenplatz 8 an.

Als Assistentin der Geschäftsführung einer Bank in Frankfurt und Mutter von zwei kleinen Kindern kommt nun deutlich mehr Arbeit auf die 34-Jährige zu.

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Zwei bis drei Abende pro Woche wird Mirjam Fuhrmann sich mit der Politik beschäftigen, sollte sie gewählt werden. Und das ist das Minimum.

Ohne die Unterstützung der Familie wäre der zusätzliche Aufwand für sie kaum machbar. Da hilft es, dass praktisch die ganze Verwandschaft in Bad Vilbel lebt.

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Vor acht Jahren ist Joachim Fieß mit seiner Familie aus Frankfurt nach Kronberg im Taunus gezogen Er fühlt sich sehr wohl in seiner neuen Heimat - so wohl, dass er der Stadt gern etwas "zurückgeben" möchte. Der Familienvater kandidiert für die CDU auf Platz 14. Seine Chancen auf einen Platz im Rathaus sind nicht schlecht. Bei der vergangenen Kommunalwahl holte seine Partei 13 Sitze.

Auch für den 39 Jahre alten Datenanalysten ist es der erste Wahlkampf.

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Joachim Fieß wurde von einem Bekannten gefragt, ob er für die Kommunalwahlen kandidieren möchte, genauso wie Mirjam Fuhrmann. Die Parteien kamen zu ihnen und nicht andersherum.

Fuhrmann und Fieß sind attraktive Neuzugänge für ihre Parteien, weil sie den oft hohen Altersdurchschintt der Kandidierenden senken und schon eigene Themen haben, mit denen sie sich auskennen.

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Schon vor ihrem Einstieg in die Politik hat sich Mirjam Fuhrmann in Sachen Familie in Bad Vilbel engagiert.

Als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte mobilisiert sie Eltern, organisiert Unterschriften-Aktionen und nimmt an Ortsbeiratssitzungen Teil - allerdings nur passiv im Zuschauerraum. Fragen stellen: ja! Mitentscheiden: nein!

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Schon bisher war Joachim Fieß ehrenamtlich engagiert - und zwar im Round Table, einer Vereinigung, die soziale Projekte unterstützt. Auch als Stadtverordneter würde Fieß kaum Geld verdienen. Es gibt zwar Sitzungsgelder für Stadtverordnete. Die betragen in der Regel aber nicht mehr als 30 Euro - meistens sogar deutlich weniger.

Wer Kommunalpolitik macht, der ist auch Idealist.

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Joachim Fieß und Mirjam Fuhrmann haben sich ganz bewusst für die Kommunalpolitik entschieden. Denn sie wollen etwas bewegen und glauben, dass das am besten auf der überschaubaren kommunalen Ebene möglich ist.

In wenigen Tagen wissen sie, ob es geklappt hat, ob sie in ihr Stadtparlament gewählt wurden - ob ihnen der Wähler die Möglichkeit gibt, sich zu beweisen.

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